Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Proteste in Venezuela seit 2014
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die Proteste in Venezuela begannen mit Aktionen von Studenten und Angehörigen der Mittelschicht, die seit Februar 2014 öffentlich gegen die Regierung Venezuelas unter NicolĂĄs Maduro protestierten.cite-ref-1[1] Die Proteste flauten nach einigen Monaten ergebnislos wieder ab. 2015 errang die Opposition die Mehrheit im Parlament Venezuelas (siehe Parlamentswahlen in Venezuela 2015). PrĂ€sident Maduro versuchte mit allen Mitteln, das Parlament an seiner gesetzgeberischen Arbeit zu hindern. Auch ein demokratisch ablaufendes Referendum zur Abwahl Maduros wurde verhindert, weshalb es 2016 zu landesweiten Demonstrationen kam.cite-ref-referendo16-2-0[2] Die Demonstrationen flammten im April 2017 erneut auf, nachdem Venezuelas Oberster Gerichtshof (Tribunal Superior de Justicia) das von der Opposition dominierte Parlament auflöste und die Gesetzgebungskompetenz auf sich selbst verlagerte.cite-ref-entmachtung-3-0[3]cite-ref-fev-4-0[4] Zwar wurde der Beschluss wenige Tage darauf wegen internationaler Proteste und „auf Bitten“ PrĂ€sident Maduros wieder zurĂŒckgenommen, diese VorgĂ€nge waren jedoch der Grund fĂŒr erneute massive Straßenproteste gegen die sozialistische Regierung, bei denen im April 2017 mindestens 26 Menschen zu Tode kamen.cite-ref-5[5] Der Protest bekam zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung durch ehemalige und aktuelle Chavisten, als Nicolas Maduro am 1. Mai eine Verfassunggebende Versammlung einberief.cite-ref-vgv-6-0[6]cite-ref-chavistas-7-0[7]cite-ref-fev-4-1[4]

Contents

‱ 2014
‱ 2017
‱ 2019
‱ Februar
‱ MĂ€rz
‱ Mai
‱ September
‱ Oktober
‱ April
‱ Mai
‱ Juni
‱ Juli
‱ Dezember
‱ Januar
‱ Mai
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Hintergrund

Proteste 2014

Hintergrund der Proteste waren 2014 eine anhaltende Inflation, hohe KriminalitĂ€t, hohe Korruption (siehe Korruption in Venezuela) und ein Mangel an GĂŒtern des tĂ€glichen Bedarfs. Die Inflation gehörte mit 57 % zu den höchsten weltweit. Das Wirtschaftswachstum ist mit 2 % im Jahr 2013 fĂŒr ein Schwellenland gering ausgefallen, und fĂŒr 2014 wurde sogar eine Rezession befĂŒrchtet. Das Defizit in den Haushaltskassen betrug etwa 11 %. Venezuela sollte anstatt der 90 Milliarden US-Dollar nur maximal fĂŒr 55 Milliarden US-Dollar Öl exportiert haben. Die Leistungsbilanz wird mit 20 Milliarden US-Dollar angegeben. Jedoch ging man davon aus, dass im vergangenen Jahr die Bilanz um 15 bis 20 Milliarden US-Dollar negativ ausgefallen war. Vor diesem Hintergrund vermuten Experten schon damals, dass das Land zwischen 2014 und 2017 Zahlungsschwierigkeiten bekommen könnte.cite-ref-8[8]

Die Mordrate lag 2014 auf einem sehr hohen Niveau. GemĂ€ĂŸ einer SchĂ€tzung waren im Jahr 2012 22.000 beziehungsweise 73 von 100.000 Menschen gewaltsam zu Tode gekommen. Staatliche SicherheitskrĂ€fte sind in vielen Gebieten nicht prĂ€sent oder korrupt, was zur Verbreitung von Selbstjustiz fĂŒhrte. Jeder Dritte soll Umfragen zufolge die Möglichkeit haben, einen Mord in Auftrag zu geben. Die Regierung versucht dem mit einer Null-Toleranz-Politik zu begegnen mit der Folge, dass GefĂ€ngnisse drastisch ĂŒberfĂŒllt sind.cite-ref-9[9] Trotzdem werden, laut Observatorio Venezolano de Violencia, 90 % aller Verbrechen nie aufgeklĂ€rt.cite-ref-lp-venex-10-0[10]

Transparency International listete Venezuela in Bezug auf Korruption auf Rang 165 von 175 RĂ€ngen. Die Regierung hat in den letzten Jahren viele Posten unter ihren AnhĂ€ngern verteilt. 300 Millionen US-Dollar aus den Öleinnahmen seien wegen der Korruption verschwunden.cite-ref-11[11]

Proteste 2017

Entmachtung des Parlaments

Am 29. MĂ€rz 2017 entmachtete der Oberste Gerichtshof das von der Opposition dominierte Parlament und hob die ImmunitĂ€t sĂ€mtlicher Parlamentarier auf (Urteile 155 und 156).cite-ref-entmachtung-3-1[3] Die gesetzgeberische Gewalt ĂŒbertrug das Gericht auf sich selbst. Die Gewaltenteilung war damit nun auch praktisch aufgehoben. BegrĂŒndet wurde das Urteil mit dem angeblichen Wahlbetrug durch die Opposition bei den Parlamentswahlen 2015 und der Vereidigung der umstrittenen Abgeordneten (welche allerdings vom Parlament selber rĂŒckgĂ€ngig gemacht worden war).cite-ref-12[12] Ohne die dort gewĂ€hlten Abgeordneten war die Zwei-Drittel-Mehrheit der Opposition nicht mehr gegeben. Drei Tage nach der Parlamentsauflösung, am 1. April, hob das Gericht seinen Beschluss „auf Bitten“ des PrĂ€sidenten Maduro teilweise wieder auf. Zuvor hatte neben dem Ausland selbst die als linientreu geltende GeneralstaatsanwĂ€ltin Luisa Ortega DĂ­az den Gerichtsbeschluss als verfassungswidrig kritisiert.cite-ref-13[13] Am 7. April wurde OppositionsfĂŒhrer Henrique Capriles wegen angeblicher finanzieller UnregelmĂ€ĂŸigkeiten in dem von ihm regierten Bundesstaat Miranda ein 15-jĂ€hriges Verbot der AusfĂŒhrung öffentlicher Ämter auferlegt.cite-ref-14[14]

Am 18. August 2017 wurde das von der Opposition dominierte Parlament offiziell entmachtet. Die regierungstreue Verfassunggebende Versammlung nahm ein Dekret an, mit dem das Gremium die Aufgaben des Parlaments ĂŒbernimmt. Damit verfĂŒgt das Parlament ĂŒber keine Entscheidungsgewalt mehr. Gleichzeitig wurden Ermittlungen gegen Julio Borges und Freddy Guevara, PrĂ€sident und VizeprĂ€sident des Parlaments, eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, Widerstand gegen Staatschef Maduro geleistet zu haben. Zuvor hatte die KongressfĂŒhrung sich geweigert, der Verfassunggebenden Versammlung die Gefolgschaft zu schwören.cite-ref-15[15]

Anfang November 2017 entzogen die De-facto-Institutionen Oberster Gerichtshof und die verfassungsgebende Versammlung dem VizeprÀsidenten des De-jure-Parlaments, Freddy Guevara, die parlamentarische ImmunitÀt.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17] Damit folgte ein weiterer Schritt des Maduro-Regimes in der vollstÀndigen Zerschlagung des 2015 gewÀhlten Parlaments.

Verfassunggebende Versammlung

Am 1. Mai kĂŒndigte der venezolanische PrĂ€sident NicolĂĄs Maduro an, fĂŒr den 30. Juli 2017 eine Verfassunggebende Versammlung (Asamblea Nacional Constituyente) einzuberufen.cite-ref-vgv-6-1[6]cite-ref-fev-4-2[4] Nach Artikel 349 der venezolanischen Verfassung steht solch eine Versammlung ĂŒber allen Institutionen; sie kann somit den Staat neu gestalten, Institutionen auflösen, regieren und die Verfassung neu schreiben. Nach Artikel 347 kann jedoch nur der WĂ€hler eine Verfassunggebende Versammlung einberufen, der PrĂ€sident darf nach Artikel 348 lediglich dem WĂ€hler die Einberufung empfehlen (z. B. durch eine Volksbefragung). Die Tatsache, dass der PrĂ€sident selbst am 1. Mai 2017 die Versammlung einberief, verstĂ€rkte die Proteste. Gewerkschaften, ArbeitgeberverbĂ€nde, Parlament, Studentenvereinigungen und die Staatsanwaltschaft verurteilten die einseitige Einberufung als Staatsstreich.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19]

Die Wahl am 30. Juli 2017 wurde von heftigen Ausschreitungen begleitet. Die Justizbehörden gaben an, dass mindestens acht Menschen getötet wurden, wĂ€hrend die Opposition von 15 Todesopfern ausging. Die Chefin der Nationalen Wahlkommission, Tibisay Lucena, gab an, dass acht Millionen Venezolaner ihre Stimme abgegeben hĂ€tten (41,5 Prozent Wahlbeteiligung). Insgesamt hĂ€tten sich ca. 50.000 Menschen um einen Sitz in der Verfassunggebenden Versammlung beworben, von denen 6100 Kandidaturen fĂŒr gĂŒltig erklĂ€rt wurden. Die Kriterien fĂŒr die Zulassung zur Wahl waren von Maduro aufgestellt worden, der die Wahl als „Erfolg“ wertete. Die Wahl wurde von den USA als „rechtswidrig“ angesehen, und es wurden kurz darauf Finanzsanktionen gegen den PrĂ€sidenten beschlossen, nicht aber Sanktionen, die Venezuelas Ölsektor betreffen. Auch Deutschland und die EuropĂ€ische Union kritisierten die Wahl, wĂ€hrend sich Kuba, Bolivien und Nicaragua hinter Maduro stellten.cite-ref-20[20]

Wegen des Verdachts auf millionenfachen Wahlbetrug leitete die GeneralstaatsanwĂ€ltin Luisa Ortega DĂ­az Ermittlungen gegen die Regierung und die Wahlbehörde ein. Sie gilt als eines der Gesichter der Proteste und hatte auch Maduros PlĂ€ne fĂŒr eine verfassunggebende Versammlung kritisiert. Die fĂŒr die Wahlcomputer zustĂ€ndige Firma Smartmatic hatte berichtet, dass die Differenz zwischen den tatsĂ€chlich abgegebenen Stimmen und der offiziellen Wahlbeteiligung bei „mindestens eine Million“ liege.cite-ref-21[21] PrĂ€sident Maduro widersprach den VorwĂŒrfen und die konstituierende Sitzung der neuen Verfassunggebenden Versammlung, die 545 Mitglieder zĂ€hlt, fand am 4. August 2017 statt. Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft am Morgen des 4. August einen Eilantrag auf Verbot der geplanten konstituierenden Sitzung eingereicht. Auch der aus SĂŒdamerika stammende Papst Franziskus hatte Maduro dazu aufgerufen, auf die umstrittene Versammlung zu verzichten. In Venezuela sind 95 Prozent der 31 Mio. StaatsbĂŒrger katholischen Glaubens.cite-ref-22[22]

Proteste 2019

InterimsprÀsident 2019

Im Januar 2019 erklĂ€rte sich der PrĂ€sident der Nationalversammlung, Juan GuaidĂł, verfassungsgemĂ€ĂŸ fĂŒr den Fall, dass die Regierung ihre Pflichten nicht erfĂŒlltcite-ref-23[23], zum InterimsprĂ€sidenten. WĂ€hrend dieser erneuten Straßenproteste starben im Januar 2019 26 Menschen alleine innert der vier Tage bis zum 24. Januar,cite-ref-24[24] als der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, GuaidĂł anerkannte, ebenso wie die NachbarlĂ€nder Kolumbien und Brasilien sowie weitere Staaten der OAS. Die Bischofskonferenz Venezuelas hatte die PrĂ€sidentschaft Maduros schon zuvor als illegitim erklĂ€rt und dem Parlament die alleinige AutoritĂ€t und Legitimation zugesprochen.cite-ref-25[25]

Maduro hatte den Amtseid fĂŒr seine umstrittene zweite Amtszeit nicht vor dem Parlament abgelegt, sondern laut der 2017 wegen ihrer Kritik abgesetzten venezolanischen GeneralstaatsanwĂ€ltin Luisa Ortega „verfassungswidrig“cite-ref-26[26] vor dem ihm loyalen höchsten Gericht.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28] Am 15. Januar 2019 erklĂ€rte die Nationalversammlung Venezuelas kĂŒnftige Regierungsentscheidungen fĂŒr nichtig.cite-ref-29[29]

Internationale Reaktionen

2014

Der Papst rief im Rahmen einer Generalaudienz im MĂ€rz 2014 alle Venezolaner zu einem Ende der Gewalt auf und sprach die Hoffnung aus, dass sich Politiker und Institutionen fĂŒr eine nationale Versöhnung einsetzen. Die UNO zeigte sich wegen der Situation in Venezuela besorgt und Ban Ki-Moon forderte die Beteiligten auf, Meinungsverschiedenheiten friedlich auszutragen.cite-ref-30[30]

2017

Am 12. Juli erklÀrte eine Gruppe von EU-Parlamentariern, dass sie die erzwungene verfassunggebende Versammlung nicht anerkennen wird.cite-ref-31[31] Am selben Tag (12. Juli) verabschiedete die Sozialistische Internationale einstimmig eine Resolution, in der Nicolas Maduro aufgefordert wird, die unbefugte Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung abzusagen.cite-ref-32[32]

Am 17. Juli rief die Bundesrepublik Deutschland ĂŒber das AuswĂ€rtige Amt Nicolas Maduro dazu auf, das Ergebnis der informellen Volksbefragung vom 16. Juli anzuerkennen und die verfassungswidrige Einberufung einer Verfassunggebenden Versammlung abzusagen.cite-ref-33[33] Am selben Tag rief auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini die venezolanische Regierung dazu auf.cite-ref-34[34] Federica Mogherini erwĂ€hnte, dass Sanktionen nicht ausgeschlossen seien, falls die verfassungswidrige verfassunggebende Versammlung tagen sollte. Der PrĂ€sident der USA, Donald Trump, kĂŒndigte konkrete Wirtschaftssanktionen an, falls die zwangsweise einberufene verfassunggebende Versammlung Venezuela verfassungswidrig regieren sollte.cite-ref-35[35]

Am 21. August Ă€ußerte sich das deutsche AuswĂ€rtige Amt dazu, dass die neue De-facto-Regierung Venezuelas (die verfassunggebende Versammlung) die Gesetzgebungskompetenzen der venezolanischen Nationalversammlung an sich gezogen hat.cite-ref-36[36] FĂŒr das deutsche AuswĂ€rtige Amt ist das „ein weiterer Schritt in der systematischen Aushebelung der demokratischen und verfassungsmĂ€ĂŸigen Ordnung in Venezuela“.cite-ref-37[37]

Ende August 2017 prĂ€sentierten die Vereinten Nationen ĂŒber den UNHCHR einen Bericht ĂŒber systematische Menschenrechtsverletzungen und EinschĂŒchterungen von Seiten der venezolanischen SicherheitskrĂ€fte und Regierungsmilizen wĂ€hrend der Proteste im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juli.cite-ref-38[38] Insbesondere erwĂ€hnt der Bericht, dass bei den Protesten 124 Menschen gewaltsam ums Leben kamen und dass 609 Zivilisten nicht vor zivile Gerichte, sondern vor MilitĂ€rgerichte gefĂŒhrt wurden.cite-ref-39[39]

Anfang September 2017 wurde der PrĂ€sident des venezolanischen Parlaments, Julio Borges, von mehreren europĂ€ischen Regierungschefs (Mariano Rajoy, Emmanuel Macron, Angela Merkel und Theresa May) empfangen, diese sprachen ihm UnterstĂŒtzung bei der friedlichen Wiederherstellung der VerfassungsmĂ€ĂŸigkeit zu.cite-ref-40[40]cite-ref-41[41]cite-ref-42[42]cite-ref-43[43] Diese europĂ€ischen LĂ€nder unterstĂŒtzten auch im Jahr 2019 das Vorgehen des Parlamentes von Venezuela.

2019

Zahlreiche Regierungen (darunter die Mehrzahl der SĂŒdamerikanischen und europĂ€ischen LĂ€nder sowie die USA und Kanada) erkannten Juan GuaidĂł als InterimsprĂ€sident an.cite-ref-44[44] Am 2. Februar fanden in Venezuela und weltweit Demonstrationen statt, um GuaidĂł zu unterstĂŒtzen.cite-ref-45[45]

Verlauf 2014

Februar

Auslöser der Proteste war die versuchte Vergewaltigung einer Studentin am 6. Februar, wobei zuerst in den Andenregionen Studenten auf die Straßen gingen.cite-ref-lp-venex-10-1[10] Am 12. Februar haben tausende Studenten in GroßstĂ€dten demonstriert, ebenso AnhĂ€nger Maduros. Wie in sozialen Netzwerken kolportiert wurde, gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten, als SicherheitskrĂ€fte versuchten, die Demonstranten auseinanderzutreiben.cite-ref-46[46] Die StaatsanwĂ€ltin Luisa Ortega DĂ­az hat zwei Tote bestĂ€tigt, eines der Opfer erlag einem Kopfschuss.cite-ref-47[47] Am 13. Februar waren wieder tausende Studenten auf den Straßen. Gegen den Politiker Leopoldo LĂłpez lag ein Haftbefehl vor, und auch sein ParteibĂŒro wurde vom Geheimdienst durchsucht.cite-ref-48[48] Auch Twitter wurde am selben Tag von Regierungsseite manipuliert, da viele Demonstranten Fotos, die die GewalttĂ€tigkeit von Polizisten dokumentierten, hochgeladen haben.cite-ref-49[49] Am 14. Februar kamen erstmals Berichte auf, dass inhaftierte Studenten mit Strom gefoltert wĂŒrden.cite-ref-50[50] Am 15. Februar stellte es sich heraus, dass auch Regierungsgegner Fotos manipulierten. So sind Fotos von Protesten aus Chile beziehungsweise aus Griechenland aufgetaucht, welche angebliche Aktionen venezolanischer SicherheitskrĂ€fte belegten.cite-ref-51[51] Am 14. und 15. Februar blockierten tausende Demonstranten die Autobahn, wobei die Polizei TrĂ€nengas einsetzte.cite-ref-52[52] In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar wurde das Haus von Leopoldo LĂłpez und seiner Eltern vom Geheimdienst durchsucht.cite-ref-53[53] LĂłpez jedoch provozierte die Regierung mit einer Videobotschaft und rief zu weiteren Demonstrationen auf. Sollte er festgenommenem werden, so kĂŒndigte er an, werde die Situation explodieren.cite-ref-54[54] An diesem Tag wurden weitere Menschenrechtsverletzungen bekannt. Es gab VorwĂŒrfe, dass ein Student anal vergewaltigt worden sei. Ein weiterer Student musste in Gefangenschaft seinen EntfĂŒhrer oral befriedigen.cite-ref-55[55]

Erstmals hatten die Proteste auch diplomatische Konsequenzen. Drei Beamte des US-Konsulats wurden aufgefordert, innerhalb von 48 Stunden das Land zu verlassen.cite-ref-56[56] Am 18. Februar wurden mehrere Demonstranten beschossen, darunter auch GĂ©nesis Carmona, die „Miss Turismo Carabobo 2013“, welche am darauf folgenden Tag ihren Verletzungen erlag. Leopoldo LĂłpez ist von der Nationalgarde nach einer Rede bei einer Kundgebung verhaftet worden.cite-ref-57[57] Im Bundesstaat TĂĄchira hat der venezolanische Innenminister Miguel RodrĂ­guez Torres am 20. Februar FallschirmjĂ€ger mobilisiert, um die Grenze zu Kolumbien zu schĂŒtzen.cite-ref-58[58] Auch wurden MilitĂ€rflugzeuge und Hubschrauber gesichtet, welche ĂŒber San CristĂłbal flogen.cite-ref-59[59] Am 23. Februar wollte die Regierung den ehemaligen General Ángel Vivas verhaften. Ihm wurde vorgeworfen, einen Mord begangen und Demonstranten ausgebildet zu haben. 30 MĂ€nner sind daraufhin vor seinem Haus aufgetaucht. Vivas drohte, jeden zu erschießen, der sich dem Eingang nĂ€hern werde.cite-ref-60[60] Am 24. Februar wurden in Caracas verschiedene Straßen von den Demonstranten mit Barrikaden blockiert. Bei Eintreffen der Polizei verschwanden die Demonstranten, um an anderer Stelle neue Barrikaden zu errichten. In Valencia jedoch verteidigten Demonstranten ihre Barrikaden gegen die anrĂŒckende Polizei.cite-ref-61[61] WĂ€hrenddessen wurden in 20 StĂ€dten, welche von oppositionellen BĂŒrgermeistern regiert werden, die Karnevalsveranstaltungen abgesagt. Ungeachtet dessen rief Maduro den 27. Februar zum arbeitsfreien Tag aus.cite-ref-62[62]

Am 26. Februar haben Frauen, die sogenannten Mujeres de Venezuela, zu einem friedlichen Protest aufgerufen. Bei ihrer Demonstration forderten sie, dass das MilitĂ€r die Gewalt gegen die Studenten einstellen solle. Die Polizei verhielt sich gegenĂŒber den Frauen zurĂŒckhaltend. An der Kundgebung beteiligten sich auch MarĂ­a Corina Machado und die Ehefrau von LĂłpez, Lilian Tintori.cite-ref-63[63] In TĂĄchira wurde jedoch eine Statue von Hugo Chavez geköpft.cite-ref-64[64] Am 2. MĂ€rz gingen zahlreiche Jugendliche auf die Straßen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Zudem wurde auch die Freilassung der verhafteten Demonstranten verlangt.cite-ref-65[65] WĂ€hrenddessen entließ Maduro Dutzende Demonstranten und auch eine Journalistin aus der Haft. Insgesamt sollen 20.000 Menschen an dem Tag demonstriert haben.cite-ref-66[66]

MĂ€rz

Am 20. MĂ€rz wurde OppositionsbĂŒrgermeister Vicencio Scarano Spisso in einem Schnellverfahren vom Obergerichtshof zu zehneinhalb Monaten Haft wegen Befehlsverweigerung verurteilt.cite-ref-67[67] Scarano wĂ€re der Richterin zufolge der Anordnung des Obergerichtshofs nicht gefolgt, wonach die ihm untergeordnete Gemeindepolizei die Barrikaden der Studenten hĂ€tte entfernen mĂŒssen. AnwĂ€lte der Verteidigung erwiderten, die Lokalpolizei wĂ€re nicht befugt, Barrikaden zu entfernen, wenn es dort Demonstranten gĂ€be und dass die Nationalpolizei in diesem Fall heranrĂŒcken mĂŒsste. Verschiedene Oppositionspolitiker behaupteten, die Regierung Maduros wolle lediglich Scarano ausschalten. Der Nationalrat rief zu Neuwahlen in der Gemeinde San Diego ein.cite-ref-68[68]

Mai

Am 8. Mai lösten die venezolanischen MilitĂ€rs die Studentenlager auf. Über 243 Studenten wurden festgenommen.cite-ref-69[69]

Verlauf 2016

September

Im September 2016 demonstrierten Hunderttausende gegen die Verschleppung des Abwahl-Referendums gegen den PrÀsidenten.cite-ref-70[70]

Oktober

Auch im Oktober gingen Zehntausende Menschen auf die Straßen um gegen die verfassungswidrige Absage des Abwahl-Referendums zu protestieren.cite-ref-71[71]cite-ref-referendo16-2-1[2]

Verlauf 2017

April

Am 19. April 2017 setzten in Caracas Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit SicherheitskrÀften Steine und Molotowcocktails ein. Polizei und Nationalgarde setzen TrÀnengas und Gummigeschosse ein, um die Demonstrationen aufzulösen. In Caracas wurde ein 17-jÀhriger Oppositioneller von bewaffneten Motorradfahrern in den Kopf geschossen. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ebenfalls Schussverletzungen unbekannter Motorradfahrer erlag in der im Westen des Landes gelegenen Stadt San Cristóbal, Hauptstadt des Bundesstaates Tåchira, eine 23-JÀhrige. Auch aus den Bundesstaaten Zulia, Carabobo, Mérida und Anzoåtegui wurden Unruhen mit zahlreichen Verletzten gemeldet.cite-ref-72[72]

20./21. April: Bei nĂ€chtlichen Unruhen in Caracas kamen zwölf Menschen ums Leben, sechs wurden verletzt. Im Stadtteil El Valle kam es zu PlĂŒnderungen und Brandschatzungen. Allein acht Todesopfer forderte ein Stromschlag durch ein Hochspannungskabel, als sie in einer BĂ€ckerei einen KĂŒhlschrank stehlen wollten. Andere Demonstranten erlagen Schussverletzungen.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]

PrĂ€sident Maduro kĂŒndigte an, die „Colectivos“, regimetreue Milizen, auf 500.000 Mann aufzustocken und alle zu bewaffnen. Niemand weiß genau, woher diese repressiven paramilitĂ€rischen Gruppen ihre Befehle erhalten.cite-ref-75[75]

Mai

Am 1. Mai 2017 erklÀrte Maduro, er wolle eine 500-köpfige verfassunggebende Versammlung einberufen, die eine neue Verfassung ausarbeiten solle. Parlament oder Opposition sollten bei der Auswahl der Mitglieder nicht beteiligt werden.cite-ref-76[76] Auch dagegen wurde demonstriert und bis am 6. Mai 2017 waren bei allen Protesten insgesamt 37 Personen zu Tode gekommen.cite-ref-77[77]

Am 7. Mai 2017 wurde Liborio Guarulla, der Regierungschef des Bundesstaates Amazonas (Bundesstaat Amazonas), wie davor schon Henrique Capriles, von der venezolanischen Bundesregierung fĂŒr 15 Jahre von politischen Ämtern ausgeschlossen.cite-ref-78[78]

Beim Versuch der Ausreise nach New York, um vor der UN-Menschenrechtskommission ĂŒber seine Sicht der aktuellen Situation in Venezuela zu berichten, wurde dem OppositionsfĂŒhrer Henrique Capriles der Reisepass fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€rt und ihm damit die Ausreise verweigert.cite-ref-79[79] Nachdem es in der von deutschen Auswanderern gegrĂŒndeten Colonia Tovar zu Ausschreitungen gekommen war, wurde die Stadt am 19. Mai 2017 unter MilitĂ€rkontrolle gestellt.cite-ref-80[80]cite-ref-81[81]

Juni

Am 27. Juni kam es zu einem vermeintlichen Hubschrauberangriff auf das GebĂ€ude des Obersten Gerichts, welches gerade tagte. Es wurden Handgranaten geworfen, die aber nicht explodierten. Dass der Vorfall von der Regierung inszeniert wurde, wird nicht ausgeschlossen.cite-ref-82[82] Die Gruppe um Óscar PĂ©rez bekannte sich zu der Aktion.cite-ref-83[83]

Juli

Anfang Juli stieg die Zahl der Toten im Rahmen der Proteste auf 90 Menschen.cite-ref-neunzig-84-0[84] Die GeneralstaatsanwĂ€ltin Luisa Ortega DĂ­az kritisierte, dass sie bei ihren Ermittlungen gegen Nationalgardisten, Polizisten und regierungstreue Milizen durch das Innenministerium und das Verteidigungsministerium behindert wĂŒrde.cite-ref-neunzig-84-1[84]

Am 5. Juli stĂŒrmten paramilitĂ€rische Revolutionsmilizen das Parlament.cite-ref-85[85] Es sollte eine Sitzung zur Organisation einer Volksabstimmung ĂŒber die verfassungswidrige Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung gestört werden. Trotz der Störung einigte sich das Parlament darĂŒber, am 16. Juli das Volk zu fragen. Bei dem Angriff wurden mehrere Abgeordnete und einige Angreifer verletzt. Unter den Angreifern konnte die Revolutionsmiliz Movimiento Revolucionario 23 de Octubre (RevolutionĂ€re Bewegung 23. Oktober) identifiziert werden, einige Angreifer schwenkten die schwarzen Fahnen dieser Organisation.cite-ref-86[86] Die Regierungspartei PSUV verteidigte den Angriff, nach ihren Angaben wollten friedliche BĂŒrger einen Brief beim Parlament einreichen.cite-ref-87[87]

Am 9. Juli gaben vier FĂŒhrungsfiguren aus dem kritischen Chavismus, nĂ€mlich GermĂĄn Ferrer (PSUV), Eustoquio Contreras (Vanguardia Bicentenaria Republicana), Gabriela RamĂ­rez und Nicmer Evans (Marea Socialista), eine Pressekonferenz, auf der sie die einseitige und verfassungswidrige Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung durch Nicolas Maduro verurteilten und ihre UnterstĂŒtzung zu der Volksbefragung aussprachen, welche das Parlament fĂŒr den 16. Juli angekĂŒndigt hat.cite-ref-88[88] Im Juli rief die Bewegung nicht-polarisierter Parteien (Movimiento de partidos despolarizados) die Regierung um Nicolas Maduro dazu auf, die verfassungswidrige Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung abzusagen.cite-ref-pnp-89-0[89] Zu der Bewegung nicht-polarisierter Parteien gehören Alternativa Uno, De frente con Venezuela, Fundahumanos, Plataforma ciudadana en defensa de la ConstituciĂłn, Marea Socialista, Movimiento amplio en defensa de todos, Movimiento al Socialismo (MAS), Movimiento soluciones und VisiĂłn 360.cite-ref-pnp-89-1[89]

Am 16. Juli ist die Volksbefragung vom venezolanischen Parlament durchgefĂŒhrt worden, bei der die Venezolaner insbesondere gefragt wurden, ob sie die Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung durch den PrĂ€sidenten Nicolas Maduro ablehnen.cite-ref-90[90] 95 % der Teilnehmer lehnten die Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung durch den PrĂ€sidenten ab. Die Volksbefragung wurde ohne UnterstĂŒtzung der Wahlbehörde durchgefĂŒhrt.cite-ref-91[91] Es nahmen trotzdem 7.535.259 Venezolaner an der Befragung teil.cite-ref-92[92] 2013 wurde Nicolas Maduro nach offiziellen Angaben von ca. 7.500.000 Wahlberechtigten gewĂ€hlt (PrĂ€sidentschaftswahl in Venezuela 2013). Die Beteiligung an der Volksbefragung war auch in der ehemaligen Hochburg des Chavismus Catia hoch. Revolutionsmilizen griffen die WĂ€hler an und lösten die Wahlveranstaltung auf.cite-ref-93[93] Bei dem Angriff wurde eine 61-jĂ€hrige Frau erschossen, die BĂŒrger suchten anschließend in der Kirche El Carmen Zuflucht. Die Kirche wurde anschließend stundenlang von den regierungstreuen Revolutionsmilizen belagert. Unter den Zufluchtssuchenden in der Kirche befand sich auch der Kardinal Jorge Urosa.cite-ref-94[94] Unter den regierungsnahen Stoßtruppen, die auf die WĂ€hler schossen, konnte die Frente Miliciano de Sucre (FMS) identifiziert werden.cite-ref-95[95] Es gibt 2017 mehr als 50 solcher paramilitĂ€rischer, teilweise schwerbewaffneter Revolutionsmilizen, obwohl nach Artikel 324 und 328 (Verfassung Venezuelas von 1999) das Kriegswaffenmonopol beim unparteiischen venezolanischen Staat liegen sollte.cite-ref-96[96]

Dezember

Im Dezember 2017 begannen wieder Proteste.cite-ref-97[97] Dieses Mal hauptsÀchlich von aktuellen oder ehemaligen RegierungsanhÀngern. Die regierungsaffine Bevölkerung verlangte die Einlösung von Versprechen, wie die Verteilung des der subventionierten Lebensmittelpakete CLAP. Bei den Dezember-Protesten distanzierten sich viele RegierungsanhÀnger von der sozialistischen Einheitspartei Venezuelas und protestierten allgemein gegen die Misswirtschaft, den Hunger und die KriminalitÀt.cite-ref-98[98]cite-ref-99[99]

In diesem Monat wurde die OperaciĂłn GĂ©nesis (deutsch „Operation Genesis“) in Caracas von den AufstĂ€ndischen um Óscar PĂ©rez durchgefĂŒhrt.cite-ref-100[100] Bei dieser Aktion wurde ein Waffenlager der Nationalgarde ĂŒberfallen, dabei wurden Waffen gestohlen und die anwesenden Nationalgardisten gefesselt. Durch ein TĂ€uschungsmanöver, das Verkleidung beinhaltete, konnte dabei auf Gewalt verzichtet werden, es gab weder Tote noch Verletzte.cite-ref-101[101] Óscar PĂ©rez und seine AufstĂ€ndischen haben diese Aktion nach dem 1. Buch Mose benannt, eventuell, um anzudeuten, dass dies erst der Anfang ihrer Aktionen bedeutete.

Am 30. Dezember 2017 wurde bei den Dezemberprotesten fĂŒr versprochene Lebensmittel eine junge Frau von einem Nationalgardisten erschossen.cite-ref-102[102]

Verlauf 2019

Januar

Bei landesweit hunderten Protesten im Januar 2019 starben mindestens 35 Menschen. 850 Personen wurden von den SicherheitskrĂ€ften verhaftet. Die Demonstranten bekundeten ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr den ÜbergangsprĂ€sidenten Juan GuaidĂł und dessen Forderung nach PrĂ€sidentschaftsneuwahlen und Hilfslieferungen an die hungernde Bevölkerung.cite-ref-103[103] Anders als 2017 setzte die Regierung fĂŒr die UnterdrĂŒckung der Proteste nicht wie 2014 und 2017 die Nationalgarde ein, sondern sandte die Spezialeinheit FAES, die gezielt ca. 30 Menschen in den Armenvierteln Catia und Petare außergerichtlich hinrichteten, um die Ă€rmeren Schichten vom Protest abzuhalten.cite-ref-104[104]cite-ref-105[105]cite-ref-106[106]

Mai

Am 3. Mai 2019 kolportierte der peruanische Journalist Jaime Bayly, dass die venezolanische PrĂ€sidentengattin Celia Flores mit einem russischen Flugzeug in die Dominikanische Republik gereist ist und im luxuriösen Touristenort Cap Cana ein Anwesen fĂŒr 18 Millionen US$ gekauft habe. Es wird spekuliert, ob ihr Ehemann Nicolas Maduro ihr dorthin ins Exil folgen wird.cite-ref-107[107]

Weblinks

Commons

: Proteste in Venezuela 2014

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Commons

: Proteste in Venezuela 2017

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Víctor M. Mijares: Proteste in Venezuela und die Krise des Chavismus, GIGA Focus, 2/2014
‱ «Verglichen mit ChĂĄvez ist Maduro ein Clown», Interview mit dem Politikwissenschaftler Wolf Grabendorff in SRF vom 5. MĂ€rz 2014
‱ Proteste in Venezuela: „Maduro bleibt höchstens noch acht Wochen an der Macht“, Interview mit Heinz Dieterich in Spiegel Online vom 3. MĂ€rz 2014

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Vier Menschen sterben bei Protesten in Venezuela. Bei Protesten in Venezuela sind vier Menschen getötet worden. Staatschef Maduro macht ScharfschĂŒtzen fĂŒr zwei Taten verantwortlich. USA denken ĂŒber Sanktionen nach. In: Zeit Online. Zeit Online GmbH, 13. MĂ€rz 2014, abgerufen am 14. MĂ€rz 2014.
cite-note-referendo16-22. ↑ PrĂ€sident Maduro verkĂŒndet „Volksdiktatur“. (PDF) In: LĂ€nderbericht. Konrad Adenauer Stfiftung, Oktober 2016, abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-entmachtung-33. ↑ Venezuelas Oberster Gerichtshof entmachtet Parlament. In: DW. 30. MĂ€rz 2017, abgerufen am 5. Juli 2017.
cite-note-fev-44. ↑ Venezuela 2017 - Comeback oder Waterloo des Chavismus? In: FES Perspektive. Friedrich Ebert Stiftung, Juni 2017, abgerufen am 12. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-55. ↑ Bereits 26 Tote bei Massenprotesten gegen PrĂ€sident Maduro, NZZ, 26. April 2017
cite-note-vgv-66. ↑ Maduro fĂŒr Verfassungsgebende Versammlung. In: DW. 5. Mai 2017, abgerufen am 5. Juli 2017.
cite-note-chavistas-77. ↑ La Constituyente de Maduro quiebra la cohesión chavista. In: El pais. 5. Mai 2017, abgerufen am 5. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-88. ↑ In Venezuela droht der volkswirtschaftliche Kollaps. 25. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-99. ↑ David Böcking: Gewalt in Venezuela: Das Mord-Paradox von Caracas. LĂ€sst Ungleichheit Menschen gewalttĂ€tig werden? Ja, besagen gĂ€ngige Theorien. Doch in Venezuela passiert das Gegenteil: Der Abstand zwischen Arm und Reich wird geringer – und die Mordrate geht steil nach oben. In: Spiegel Online. 30. November 2013, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-lp-venex-1010. ↑ Gewalt gegen Studenten in Venezuela: “VENEX” bittet die Schweiz um UnterstĂŒtzung. In: latina-press. 18. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-1111. ↑ Venezuela: Kampf gegen Korruption erfordert Taten – Getöse nicht gefragt. In: latina-press. 13. August 2013, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-1212. ↑ Tjerk BrĂŒhwiller: Der letzte Schritt zur Diktatur. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 31. MĂ€rz 2017, abgerufen am 15. April 2017.
cite-note-1313. ↑ Boris Herrmann: Maduro gibt sich als Retter der Verfassung. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 1. April 2017, abgerufen am 15. April 2017.
cite-note-1414. ↑ Venezuelas OppositionsfĂŒhrer Capriles fĂŒr öffentliche Ämter gesperrt. In: Deutsche Welle. 7. April 2017, abgerufen am 15. April 2017.
cite-note-1515. ↑ Opposition kaltgestellt: Venezuelas Parlament offiziell entmachtet. In: tagesschau.de. Abgerufen am 20. August 2017.
cite-note-1616. ↑ ANC autorizó al TSJ enjuiciar a Freddy Guevara por hechos violentos ocurridos en el país. In: PANORAMA.com.ve. 6. November 2017, abgerufen am 7. November 2017 (spanisch).
cite-note-1717. ↑ Venezuela: Wieder ein Oppositionspolitiker in chilenische Botschaft geflohen. In: Deutsche Welle. 5. November 2017, abgerufen am 7. November 2017.
cite-note-1818. ↑ Organizaciones sindicales rechazan la constituyente. In: El Nacional. 7. April 2017, abgerufen am 5. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-1919. ↑ Students protest against constitutional assembly plan. In: Aljazeera. 27. Juni 2017, abgerufen am 5. Juli 2017 (englisch).
cite-note-2020. ↑ Wahl in Venezuela: US-Sanktionen gegen den ‚Diktator‘. In: tagesschau.de. Abgerufen am 1. August 2017.
cite-note-2121. ↑ Venezuela: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Wahlbetrugs gegen Nicolás Maduro. In: Zeit Online. 3. August 2017, abgerufen am 4. August 2017.
cite-note-2222. ↑ Venezuela - Wer stoppt Maduro? In: sĂŒddeutsche.de. Abgerufen am 4. August 2017.
cite-note-2323. ↑ Venezuela at the crossroads: the who, what and why of the crisis, The Guardian, 25. Januar 2019; "if the legislature deems the president to be failing to fulfil basic duties"
cite-note-2424. ↑ 26 muertos en cuatro días de disturbios en Venezuela hasta este 24 de enero. 26. Januar 2019, abgerufen am 16. April 2024 (spanisch).
cite-note-2525. ↑ Venezuelan bishops denounce Maduro's new presidential term as illegitimate, Catholic News Agency, 10. Januar 2019; “... the National Assembly, elected by the free and democratic vote of the Venezuelan people, is currently the sole organ of public authority with the legitimacy to exercise its powers with sovereignty.”
cite-note-2626. ↑ Luisa Ortega: "El EjĂ©rcito debe restablecer la democracia", Deutsche Welle (spanisch), 10. Januar 2019
cite-note-2727. ↑ Ulrich Achermann: SRF Nachrichten, 10. Januar 2019, 8:11h
cite-note-2828. ↑ As Venezuela falls apart, Maduro poised for six more years as president, latimes.com, 9. Januar 2019
cite-note-2929. ↑ Nationalversammlung erklĂ€rt Maduros Wiederwahl fĂŒr unrechtmĂ€ĂŸig faz.net vom 16. Januar 2019
cite-note-3030. ↑ Kathrina Peters: Gewalt bei Protesten: Papst ruft Venezolaner zu friedlichem Dialog auf. Seit Wochen bekĂ€mpfen sich RegierungsanhĂ€nger und Opposition in Venezuela, zahlreiche Menschen sind getötet und verletzt worden. Papst Franziskus appelliert nun an beide Seiten, die Gewalt zu beenden. Auch die Uno mahnt zum Dialog. In: Spiegel Online. 27. Februar 2014, abgerufen am 12. MĂ€rz 2014.
cite-note-3131. ↑ EU-Parlament wird keine „illegale“ Konstituierende Versammlung anerkennen. In: Latina Press. 12. Juli 2017, abgerufen am 12. Juli 2017.
cite-note-3232. ↑ Internacional Socialista solicita a Maduro retirar proyecto de ANC. In: Tal Cual Digital. 12. Juli 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. August 2017; abgerufen am 12. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-3333. ↑ Abstimmung gegen die geplante Verfassungsreform in Venezuela. In: ErklĂ€rungen des Sprechers des AuswĂ€rtigen Amts in der Bundespressekonferenz vom 17.07.2017. AuswĂ€rtiges Amt, 17. Juli 2017, abgerufen am 6. September 2017.
cite-note-3434. ↑ EU: Remarks by High Representative/Vice-President Federica Mogherini at the press conference following the Foreign Affairs Council. Delegation of the European Union to Venezuela, 17. Juli 2017, abgerufen am 18. Juli 2017 (englisch).
cite-note-3535. ↑ Donald Trump droht Maduro mit Sanktionen. In: Die Zeit Online. 17. Juli 2017, abgerufen am 18. Juli 2017.
cite-note-3636. ↑ Parlament wehrt sich gegen Entmachtung. In: Die Zeit Online. 20. August 2017, abgerufen am 22. August 2017.
cite-note-3737. ↑ Situation in Venezuela. In: ErklĂ€rungen des Sprechers des AuswĂ€rtigen Amts in der Bundespressekonferenz vom 21.08.2017. AuswĂ€rtiges Amt, 21. August 2017, abgerufen am 22. August 2017.
cite-note-3838. ↑ UN - Venezuela verletzt wohl gezielt Menschenrechte von Demonstranten. 30. August 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. September 2017; abgerufen am 1. September 2017.
cite-note-3939. ↑ Human rights violations and abuses in the context of protests in the Bolivarian Republic of Venezuela from 1 April to 31 July 2017. (PDF) In: Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR). Vereinte Nationen, August 2017, abgerufen am 1. September 2017 (englisch).
cite-note-4040. ↑ Borges y Guevara fueron recibidos por Rajoy en Madrid. In: El Mundo. 5. September 2017, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 27. September 2017 (spanisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.elmundo.com.ve (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-4141. ↑ Macron sagt venezolanischer Opposition UnterstĂŒtzung zu. In: Die Zeit online. 5. September 2017, abgerufen am 27. September 2017.
cite-note-4242. ↑ GesprĂ€ch von Bundeskanzlerin Merkel mit dem PrĂ€sidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Julio Borges und dem ParlamentsvizeprĂ€sidenten Freddy Guevara. In: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. 6. September 2017, abgerufen am 27. September 2017.
cite-note-4343. ↑ Theresa May and Sir Alan Duncan met with Julio Borges, Leader of the Venezuelan National Assembly, and Antonieta Lopez, mother of imprisoned opposition leader Leopoldo Lopez, today. In: PM statement following meeting with Julio Borges: 7 Sept 2017. 6. September 2017, abgerufen am 27. September 2017.
cite-note-4444. ↑ Etliche EU-LĂ€nder erkennen GuaidĂł als InterimsprĂ€sidenten an. In: Die Welt. 4. Februar 2019, abgerufen am 20. Februar 2019.
cite-note-4545. ↑ Venezuelan Montrealers rally in support of Juan Guaido. In: Global News. 2. Februar 2019, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
cite-note-4646. ↑ Venezuela: Tausende demonstrieren gegen die Regierung – Update. In: latina-press. 12. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-4747. ↑ Venezuela: Erste Todesopfer bei Studentenprotesten bestĂ€tigt – Update. In: latina-press. 12. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-4848. ↑ Politische Krise: Weitere Studentendemonstrationen in Venezuela. In: latina-press. 13. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-4949. ↑ Proteste in Venezuela: Regime manipuliert Kurznachrichtendienst “Twitter”. In: latina-press. 14. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5050. ↑ Proteste in Venezuela: Festgenommene Studenten sollen mit Strom gefoltert worden sein. In: latina-press. 14. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5151. ↑ Proteste in Venezuela: Regierungsgegner manipulieren Bildmaterial. In: latina-press. 15. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5252. ↑ Proteste in Venezuela: Erneut gewalttĂ€tige Auseinandersetzungen in Caracas. In: latina-press. 15. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5353. ↑ Michael Unsleber: Krise in Venezuela: Geheimdienst durchsucht Haus der Familie López. In: latina-press. 16. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5454. ↑ Krise in Venezuela: Leopoldo LĂłpez fĂŒhrt Marsch zum Innenministerium an. In: latina-press. 16. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5555. ↑ Proteste in Venezuela: Studenten angeblich von MilitĂ€r vergewaltigt. In: latina-press. 16. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5656. ↑ Krise in Venezuela: US-Konsulatsbeamte ausgewiesen – Update. In: latina-press. 16. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5757. ↑ Proteste in Venezuela fordern weiteres Todesopfer: “Miss Turismo” nach Kopfschuss gestorben – Update. In: latina-press. 18. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5858. ↑ Proteste in Venezuela: Regierung kĂŒndigt Militarisierung in TĂĄchira an. In: latina-press. 20. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-5959. ↑ Krise in Venezuela: Kampfflugzeuge fliegen ĂŒber OppositionsmĂ€rsche in TĂĄchira. In: latina-press. 21. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-6060. ↑ Krise in Venezuela: Ex-General wehrt sich mit Waffengewalt gegen Verhaftung. In: latina-press. 23. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-6161. ↑ Proteste in Venezuela: “Katz-und-Maus-Spiel” zwischen Polizei und Demonstranten. In: latina-press. 24. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-6262. ↑ Krise in Venezuela: Lokale Veranstaltungen rund um den Karneval abgesagt. In: latina-press. 24. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-6363. ↑ “Mujeres de Venezuela”: Zehntausende Frauen gegen die Regierung. In: latina-press. 26. Februar 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2014.
cite-note-6464. ↑ Bild mit Symbolcharakter: Statue von Hugo Chávez enthauptet. In: latina-press. 26. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014.
cite-note-6565. ↑ Krise in Venezuela: Jugend marschiert gegen MissstĂ€nde – Klare Worte aus Brasilien. In: latina-press. 2. MĂ€rz 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2014.
cite-note-6666. ↑ Proteste gegen die Regierung: Maduro verliert die Straßen von Venezuela. In: latina-press. 2. MĂ€rz 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2014.
cite-note-6767. ↑ Venezuela arrests one opposition mayor, jails another (Memento vom 27. Februar 2015 im Internet Archive) (Reuters)
cite-note-6868. ↑ CNE prepara cronograma para convocar elecciones en San Diego (El Universal)
cite-note-6969. ↑ Venezuelan security forces break up protest camps (BBC)
cite-note-7070. ↑ Hunderttausende demonstrieren gegen Maduro, Die Zeit, 2. September 2016
cite-note-7171. ↑ Maduros Manöver schĂŒren die Wut, NZZ, 27. Oktober 2016
cite-note-7272. ↑ Venezuela: un adolescente de 17 años muriĂł en Caracas y una joven de 23 en San CristĂłbal. In: Teledoce. Telemundo, 19. April 2017, abgerufen am 21. April 2017 (spanisch).
cite-note-7373. ↑ Venezuela: confirman 12 muertos y seis heridos en la ola de violencia. In: La Nación. 21. April 2017, abgerufen am 21. April 2017 (spanisch).
cite-note-7474. ↑ Tote und Verletzte nach Unruhen in Caracas. In: Handelsblatt. 21. April 2017, abgerufen am 21. April 2017.
cite-note-7575. ↑ Venezuela droht ein Blutbad, NZZ, 21. April 2017
cite-note-7676. ↑ „Maduro will die Verfassung Venezuelas töten“; in: SPON vom 2. Mai 2017, online
cite-note-7777. ↑ ARD-Korrespondentin in den Radio SRF Nachrichten, 7. Mai 08:00h
cite-note-7878. ↑ El gobernador Liborio Guarulla habrĂ­a sido inhabilitado por 15 años. In: El Nacional. 7. Mai 2017, abgerufen am 17. Mai 2017 (spanisch).
cite-note-7979. ↑ Behörden entziehen OppositionsfĂŒhrer Capriles den Reisepass. In: Spiegel Online. 18. Mai 2017, abgerufen am 21. Mai 2017.
cite-note-8080. ↑ MilitĂ€r marschiert in deutsche Kolonie in Venezuela ein. In: WestfĂ€lische Nachrichten. 20. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.
cite-note-8181. ↑ Gobierno militarizó la Colonia Tovar. In: El Nacional. 20. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017 (spanisch).
cite-note-8282. ↑ Andreas Fink: Venezuela: Die Zeichen stehen auf BĂŒrgerkrieg. In: Die Presse. 28. Juni 2017, abgerufen am 28. Juni 2017.
cite-note-8383. ↑ Venezuelas MilitĂ€r attackiert "Staatsfeind Nummer 1". In: Die Zeit. 28. Dezember 2017, abgerufen am 23. Mai 2018.
cite-note-neunzig-8484. ↑ Zahl der Toten bei Massenprotesten steigt auf 90. In: Zeit online. 5. Juli 2017, abgerufen am 5. Juli 2017.
cite-note-8585. ↑ RegierungsanhĂ€nger stĂŒrmen Parlament von Venezuela. In: Spiegel Online. 5. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017.
cite-note-8686. ↑ Identificado uno de los colectivos que asedió la Asamblea Nacional. In: El Nacional. 5. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-8787. ↑ Diosdado: El pueblo fue agredido en la sede de la AN. In: El Nacional. 5. Juli 2017, abgerufen am 11. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-8888. ↑ Chavistas exhortan a desconocer Constituyente promovida por Maduro. In: El Universal. 9. Juli 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 11. Juli 2017; abgerufen am 11. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-pnp-8989. ↑ Movimiento de partidos despolarizados llamaron a detener la violencia y reinstalar un diĂĄlogo. In: TalCual. 13. Juli 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. Juli 2017; abgerufen am 13. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9090. ↑ Millionen stimmen in Venezuela symbolisch gegen Maduro. In: Die Zeit Online. 17. Juli 2017, abgerufen am 17. Juli 2017.
cite-note-9191. ↑ Unidad: Nicolás Maduro matemáticamente está revocado el día de hoy. In: El Nacional. 17. Juli 2017, abgerufen am 17. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9292. ↑ Resultados de Consulta Soberana. In: Parlament Venezuela. 17. Juli 2017, abgerufen am 18. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9393. ↑ Ein Toter bei Referendum der Opposition. In: Die Zeit Online. 17. Juli 2017, abgerufen am 17. Juli 2017.
cite-note-9494. ↑ A tiros terminaron con la masiva votación en Catia. In: El Nacional. 17. Juli 2017, abgerufen am 17. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9595. ↑ Colectivos armados irrumpen y empañan jornada cĂ­vica en Catia. In: El Nacional. 17. Juli 2017, abgerufen am 17. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9696. ↑ La fuerza de los colectivos está en la ausencia del Estado. In: RunRun.Es. 22. Juni 2017, abgerufen am 29. Juli 2017 (spanisch).
cite-note-9797. ↑ Kein Schweinefleisch in Venezuela. In: Deutsche Welle. 28. Dezember 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017.
cite-note-9898. ↑ Los fieles al chavismo se unen a las protestas ante la escasez de los alimentos prometidos por Navidad. In: El Pais. 28. Dezember 2017, abgerufen am 29. Dezember 2017 (spanisch).
cite-note-9999. ↑ Exigen comida en capital de Yaracuy. In: El Pitazo. 28. Dezember 2017, abgerufen am 29. Dezember 2017 (spanisch).
cite-note-100100. ↑ Venezuela's Maduro says 'terrorists' stole weapons from military unit. In: Reuters. 20. Dezember 2017, abgerufen am 9. April 2018 (englisch).
cite-note-101101. ↑ Oscar PĂ©rez se atribuyĂł asalto a comando militar en San Pedro de Los Altos. In: El Nacional. 19. Dezember 2017, abgerufen am 5. April 2018 (spanisch).
cite-note-102102. ↑ GNB mató a embarazada que protestaba por un pernil en El Junquito. In: El Nacional. 31. Dezember 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017 (spanisch).
cite-note-103103. ↑ Protestas dejan 35 muertos y 850 detenidos en una semana en Venezuela, segĂșn ONG, ElComercio, 28. Januar 2019
cite-note-104104. ↑ Proteste, Gewalt, EinschĂŒchterungen. In: ARD. 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019.
cite-note-105105. ↑ NicolĂĄs Maduro lĂ€sst laut Amnesty Regierungskritiker hinrichten. In: Zeit Online. 20. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019.
cite-note-106106. ↑ Angst, Strafe, Hunger – die UnterdrĂŒckungsformel von NicolĂĄs Maduro. In: Amnesty International. 20. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019.
cite-note-107107. ↑ Jaime Bayly: "La esposa de Maduro se fue a Punta Cana en un avión que le mandó Putin, y ahí se iba el dictador si lo sacaban". In: infobae.com. 3. Mai 2019, abgerufen am 4. Mai 2019 (spanisch).